Nach einer weiteren Stunde Fahrt wurde aus der N431 wieder einmal eine Autovista. Zuerst suchte ich verzweifelt nach einer Nebenstrasse, die ich nicht fand und entschloss mich dann, ein Stückchen auf dem Pannenstreifen der Autovista zu fahren. Nach ca. 20km stoppte mich eine Polizeipatrouille, die auf der Gegenseite einen Autofahrer kontrollierte. Der Polizist war sehr aufgebracht, dass ich die Strasse benützte. Nachdem er seinen Redeschwall beendet hatte und nach Luft schnappte, sagte ich: "Erstens gehöre es zum Anstand, dass, wenn ich ihn schon begrüssen würde, er auch mit einem Gruss antworten könnte und sich ausser dem nirgends ein Schild befinde, das das Radfahren verbieten würde". Jetzt war natürlich Feuer unter dem Dach. Er nahm mir meinen Personalausweis ab und meinte, dass er einen Strafzettel ausfüllen könnte. Ich sagte ihm: "Er soll ihn dann meiner Frau schicken, die bei der Bezahlung von Strafzetteln sehr geizig sei und nur auf mein Jawort den Betrag begleichen würde". Darauf hin musste ich auf die andere Strassenseite wechseln und zur nächsten Ausfahrt zwei Kilometer zurück fahren. Dort angekommen gab er mir den Personalausweis zurück. Ich deutete noch auf die Einfahrt hin und fragte ihn, wo sich nun das Schild befinden würde, doch er stieg nur zu seinem Dienstkollegen, der bedeutend freundlicher war, ein und fuhr weiter. 500m weiter standen sie dann an einem Parkplatz und kontrollierten, ob auch ich auf der Nebenstrasse fahren würde. Fazit "Es gibt auch unfreundliche Polizisten in Spanien, wenn auch in der Unterzahl.
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