Die Sucherei wollte an diesem heissen Tag kein Ende nehmen. Leider konnte ich als Oberschaf auch nicht in der Herde fragen wo es weiter geht. Die ungewohnten Sonnenstrahlen brannten auf die flache Landschaft und die Wasserflaschen neigten sich auch dem Ende zu. In der Ferne sah ich dann eine Autostrasse und steuerte darauf zu. Dabei musste ich noch durch eine Zigeunersiedlung, die links und rechts des Weges ihre Wohnwagen aufgestellt hatte. Mit einem Landstreicher hatten sie, auf ihre Gesichtsausdrücke zu schliessen, wohl nicht gerechnet. Einen grossen Umweg in Kauf nehmend habe ich schlussendlich die Strasse in Richtung Sevilla erreicht. Am späteren Nachmittag fuhr ich in der Stadt über den Guadalquivir. Dort angekommen suchte ich, durch öfteres Fragen der Passanten, eine Nebenstrasse, die mich aus der Stadt bringen sollte. Völlig geschafft fand ich dann ausserhalb der Stadt einen Zeltplatz. Mit meiner Kilometerleistung konnte ich trotz der Sucherei und der vielen Feldwege sehr zufrieden sein.
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