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Sonntag18. April 2004 |
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Tagesetappe:V. Almeria bis h. Adra92 km |
Total:2130 km |
Wetter:
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Heute wollte ich ein paar Kilometer mehr machen und startete schon um 9 Uhr. Die ersten Kilometer nach Almeria fuhren sich ziemlich locker. In der Stadt wurde kurz die Zwischenverpflegung, die aus Keksen und Schokolade bestand, verschlungen.
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Weiter ging es, bei heftigem, kaltem Sturm. Ich musste zeitweise auf der N340 das Fahrrad schieben und mich dagegenstemmen. Nach ca. 30Km wurde aus der normalen Nationalstrasse wieder eine Autovista. Ich fragte einen Herrn vom Abschleppdienst wo ich entlang fahren soll. Er meinte, dass es auf der Autovista am schnellsten ginge. Danach korrigierte er sich und meinte, dass sich neben der Hauptstrasse noch ein Strässchen befindet. Also fuhr ich durch die Unterführung und fand auch sofort den schönen asphaltierten Weg. Ich freute mich das ich jetzt abseits des doch relativ starken Verkehrs fahren konnte. Nach einer halben Stunde wurde jedoch aus dem schönen Weg eine Schotterstrasse. "Macht nichts, du bist wenigstens vom Verkehr weg", dachte ich und setzte die Reise fort. Nach weiteren 3km wurde aus dem Schottersträsschen ein Wegchen das steil zu einem Hügel hinauf führte.
Jetzt war ich sauer und am Ende meiner Weisheit. Der Weg war zu steil zum hinauf fahren. Also musste ich das Gepäck abladen und in 3 Etappen den 50m hohen Berg hinauf tragen. Oben angekommen befand ich mich wieder in die Nähe der Hauptstrasse. Jetzt ging es die Küstenstrasse lang. Erneut hatte so starken, böigen Seitenwind, das ich das Fahrrad schieben musste. Manchmal waren die Böen so heftig das ich stehen bleiben musste, um mich gegen das Rad zu stemmen. Es wurde eine anstrengende, kalte Schieberei, bei der ich, wenn ich fuhr, die ganze Strasse benötigte. Glücklicher weise war kein Verkehr. Nach 2 Stunden erreichte ich wieder die Hauptstrasse. Nun ging es auf dem Pannenstreifen der Autovista weiter. Ohne Polizeikontrolle konnte ich weiter bis hinter Adra fahren. Hinter dem Ort fand ich einen ebenen Platz bei einer zerfallenen Hacienda in Meeresnähe. Der Wind hatte nach dem Kochen merklich nachgelassen und ich konnte das Zelt ohne grosse Mühe aufstellen. Bei dem lautstarken Meeresrauschen bin ich um 9 Uhr todmüde eingeschlafen.
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