|
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
|
![]() |
Freitag9. April 2004 |
![]() |
Tagesetappe:30 km v. Taragona bis Amposta116 km |
Total:1325 km |
Wetter:
|
|
Ich hatte sehr gut und lange geschlafen. Zudem hörte es, dem Himmel sei Dank, um ca. 6 Uhr auf zu regnen. Nachdem ich gemütlich gefrühstückt hatte und das Zelt getrocknet war, konnte ich mich um 9.30 Uhr auf das Rad schwingen.
Die Fahrt an der Küstenstrasse war sehr hügelig und bei ständigem Auf und Ab stellte sich auch bald wieder der Hunger ein. Ein paar Sandwiches wurden mit genügend Wasser in den Magen befördert und wie immer ging es eine halbe Stunde später in den Sattel. Ich kam bis gegen 14 Uhr gut voran. Mit zunehmender Windstärke, natürlich wie es sich gehört von vorne, musste ich stärker in die Pedale treten.
Bei einer weiteren kleinen Pause mit Keksen konnte ich mich noch mit einem Spanier unterhalten. Bei dem Gespräch kamen wir auch auf den Bauboom an der Costa Dorada zu sprechen. Er war solange voll begeistert, bis ich ihn fragte: "Wer macht denn für die vielen Urlauber in den neuen Ferienfabriken den Strand grösser"? Er machte grosse Augen, schluckte ein paar Mal, und murmelte etwas von weitläufigem Sandstrand und Felsinseln, die nicht zerstört werden sollten. Naja, irgendwann wird man wohl am Strand Eintritt verlangen für eine Stunde im Sand liegen.
Um kochen zu können, musste ich am späteren Nachmittag an einer Tankstelle meine Wasservorräte wieder auffüllen. Dabei konnte ich mich sogar an dem kalten Tag mit warmem Wasser waschen. Von der Anstrengung des Tages brannten mir die Füsse und das linke Knie schmerzte von der Anstrengung ein wenig. Ich suchte meinen Schlafplatz auf einem Feld neben einer Artischockenplantage. Es war ein guter und bei meiner Müdigkeit auch bequemer Platz. |